Jugendstil

Der Jugendstil erlebte um 1900 seine Blütezeit. Der Name leitet sich ab vom Titel der 1896 in München gegründeten Kunstzeitschrift „Die Jugend". Der Jugendstil weist romantische Anklänge auf, wendet sich gegen den Historismus und fordert die Erscheinung der Funktionalität in den Dingen. Im Bereich der Architektur sollte zum Beispiel die Funktionen eines Gebäudes auch seine Gestaltung sichtbar bestimmen. Der Jugendstil präsentiert sich vorwiegend zweidimensional und ohne Raumillusion. Nur wenige Motive kennzeichnen diesen Stil. Charakteristisch ist die Linie und die Schlangenlinie. Es findet sich Fließendes. Naturgegenstände werden umstilisiert, bekommen exotische, märchenhafte Konturen.

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