Gartenhäuser

Gartenhäuser, die für den regelmäßigen Aufenthalt vorgesehen sind, größer als 30 cbm sind oder direkt an der Nachbargrenze errichtet werden sollen, bedürfen einer Baugenehmigung. Lediglich Gebäude bis zu 30 cbm Bruttorauminhalt ohne Aufenthaltsräume sind genehmigungsfrei. Hierunter fällt das typische Gartenhaus zur Unterbringung von Gerätschaften oder Lagerung von Gartenartikeln. Vor der Erstellung eines Gartenhäuschens ist jedoch unbedingt zu beachten, dass manche Bebauungspläne (Satzungen) Bebauungen im Gartenbereich ausschließen können. Genehmigungsfreie Wohngebäude, Stellplätze und Garagen Grundsätzlich bedürfen alle Bauvorhaben einer Baugenehmigung durch die zuständige Behörde. Bei der Errichtung oder Änderung von Wohngebäuden mittlerer und geringer Höhe einschließlich ihrer Nebengebäude und Nebenanlagen entfällt dieses Formerfordernis, wenn das Vorhaben den Festsetzungen des Bebauungsplanes nicht widerspricht, die Erschließung im Sinne des Baugesetzbuches gesichert ist und die Gemeinde nicht innerhalb eines Monats nach Eingang der Bauvorlagen erklärt, dass das Genehmigungsverfahren durchgeführt werden muss. Ebenso wie beim Bauantrag müssen der Antragsvordruck sowie die Bauvorlagen vom Bauherren und einem bauvorlageberechtigten Entwurfsverfasser unterschrieben sein. Nach Ablauf von einem Monat nach Antragstellung darf mit dem Bau begonnen werden. Die Verantwortung für die Einhaltung der Freistellungsvoraussetzungen liegt ausschließlich beim Bauherren und/oder dem Entwurfsverfasser. Generalunternehmer Gegenüber dem Auftraggeber haftet der Generalunternehmer als Ersteller des gesamten Bauwerks. Grundsätzlich hat der Generalunternehmer eigene Leistungen zu erbringen. Er kann aber auch Teile davon an Nachunternehmer abgeben und koordinieren. Von Vorteil für den Bauherrn ist, dass der von ihm beauftragte Planer auch in einem solchen Fall haftender und gewährleistender Vertragspartner bleibt. Zumindest einen Teil der Bauleistungen muss der Generalunternehmer im eigenen Unternehmen erbringen. Für die Koordination der verschiedenen Gewerke benötigt der Generalunternehmer eine zusätzliche Vergütung. Die Anhebung der Preise um rund 10 Prozent steht gegenüber der Ersparnis des Bauherren für Risiken, wie Terminschwierigkeiten, Koordinierung und Schnittstellenrisiken. Der Generalunternehmer hat die größere Markterfahrung und weiß seine Subunternehmen zu binden. Die wiederum leisten gegenüber dem Generalunternehmer kostengünstiger. Die Einkaufsvorteile werden an den Bauherrn weiter gereicht.

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