Diffusion

Auf Grund ihres hohen Energiehaushaltes sind Gasmoleküle (Dampf ist gasförmiges Wasser) ständig in Bewegung und füllen den zur Verfügung stehenden Raum gleichmäßig aus. Durch diesen Gleichgewichtszustand wird bei einer bestimmten Temperatur ein bestimmter Gas- oder Dampfdruck erzeugt. Tritt ein Dampfdruckgefälle auf, z.B. wenn innen und außen verschiedene relative Luftfeuchtigkeiten vorherrschen, erfolgt eine Ausgleichsströmung, welche Diffusion genannt wird. Der Antrieb für diese Strömung ist weder der Temperaturunterschied (Konvektion) noch der Luft- oder Winddruck (Zwangslüftung oder Undichtigkeit), sondern allein die Eigenbewegung der Dampfmoleküle. Die Diffusion ist deshalb ein sehr langsamer Vorgang welcher teilweise von einigen Stunden bis hin zu mehreren Tagen andauern kann. Die Dampfdiffusionswiderstandszahl gibt an, wie stark ein Bauteil den Dampf zurückhält.

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