Wärmeleitfähigkeit

Die Wärmeleitfähigkeit wird auch Wärmeleitzahl genannt. Sie gibt an, welche Wärmemenge in einer Stunde durch einen Quadratmeter einer 1 m dicken Bausstoffschicht hindurchgeht, wenn der Temperaturdifferenz zwischen den beiden Oberflächen 1 Kelvin beträgt. Die Wärmeleitfähigkeit ist ein wichtiges Kriterium für die Qualität von Dämmstoffen. Je kleiner sie ist, desto besser ist die Wärmedämmeigenschaften des Baustoffs. Beeinflusst wird die Wärmeleitfähigkeit von der Feuchtigkeit und der Dichte des Baustoffes. Je mehr Poren ein Baustoff hat, desto geringer ist die Wärmeleitfähigkeit, da Luft gut dämmt. Je mehr Feuchtigkeit ein Baustoff hat, desto höher ist die Wärmeleitfähigkeit. Ein Baustoff mit einer geringen Feuchtigkeit und einer geringen Dichte hat dementsprechend förderliche Dämmeigenschaften.

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