Parkett

Parkett besteht aus Holz und dient als Belag für Innenraumböden. Für die Herstellung von Parkett wird in der Regel Hartholz von Laubbäumen (Eiche, Ulme, Rüster, Apfel-und Birnbaum, Edelkastanie, Akazie, Olive und viele mehr) in kleine Stücke gesägt und nach bestimmten Mustern zusammengestellt. Die Holzfaser liegt dabei immer horizontal. Von einem Holzpflaster spricht der Fachmann, wenn die Faser vertikal steht und die Jahresringe im Holz sichtbar sind. Die Oberflächenbehandlung von Parkett erfolgt mit Parkettlack, Fußbodenöl oder Wachs. Parkett ist leicht zu reinigen und reguliert das Raumklima. Sein Härtegrad wird in Brinell angegeben. Parkett benötigt einen tragfähigen Untergrund, ist in der Anschaffung teurer, kann aber anders als das günstigere Laminat durch Schleifen und Versiegeln mehrfach erneuert werden. Das Tafelparkett oder Französische Parkett ist die „Königin unter den Holzfußböden". Es hat geometrische Muster (Rauten, Sterne). Diese werden zu quadratischen Tafeln verleimt und können aus verschiedenfarbigen Hölzern bestehen. Beim Parkett gibt es verschiedene Verlegemuster: zum Beispiel Schiffsboden-Verband, Englischer Verband, Fischgrät, Altdeutscher- und Würfel-Verband.

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